| [Warum Rapsöl] \ [Unsere Produkte] \ [Rapsöl]-[Presskuchen] \ Anwendung \ [Schweinefütterung]-[Haushalt] \ [Kraftstoff]-[Herstellung]-[Standort]-[Geschichte]-[Kontakt]-[Bildergalerie]-[Links] Rapskuchen in der Rinderfütterung Argumente die zählen! Rapskuchen trägt zur leistungsgerechten Versorgung der Tiere mit Rohprotein bzw. hochwertigen Aminosäuren bei. Rapskuchen ersetzt teilweise oder gar ganz verschiedene Eiweißfuttermittel Rapskuchen kann als heimische Eiweißalternative die Futterration verbilligen Rapskuchen ist mit seinem Rohfettgehalt so energiereich wie Getreide und deutlich energiereicher als Rapsextrationsschrot. Heimische Kulturpflanze Der Rapsanbau hat in der deutschen Landwirtschaft eine große Bedeutung. Früher war der Einsatz von Rapsfuttermitteln in der Rinderfütterung wegen geschmacklicher Nachteile umstritten. Ursache dafür waren die Glucosino-late und deren Abbauprodukte (darunter die Senföle), die die Futteraufnahme und deren Bekömmlichkeit beeinträchtigen. Die Pflanzenzüchtung hat seit den 70er Jahren den Raps erheblich verbessert. Heute werden überwiegend glucosinolatarme Rapssorten (00-Qualität) angebaut. Einsatzempfehlungen für Rapskuchen in der Rinderfütterung Rapskuchen kommt mit seinem Futterwert den hohen Ansprüchen des Jungrindes, der Hochleistungskuh und des Mastbullen entgegen.
Speziell bei den Hochleistenden Tieren muss auf eine optimale Nährstoffversorgung im Pansen und im Dünndarm geachtet werden. Durch den hohen Anteil an Fett leistet Rapskuchen einen entscheidenden Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs. Wird ein Fettzusatz von 20 bis 30 g je kg der Ration eingehalten (das ist etwa die Hälfte der zulässigen Rohstoffgesamtmenge), sind keine negativen Auswirkungen auf die Rohfaserverdauung im Pansen zu erwarten. Die hohen Calcium- Gehalte im Rapskuchen sind besonders bei der intensiven Mast in den klassischen Maissorten eine ideale Ergänzung. Die hohen Gehalte an Phosphor tragen wirksam zur Fruchtbarkeit der Tiere bei, für die dieses Element sehr wichtig ist. Empfehlungen für Milchkühe Die empfohlene Einsatzmenge von Rapskuchen in der Milchviehfütterung liegt bei etwa 2 kg je Tier und Tag. Dabei wird ein Fettgehalt von 80 bis 160g je kg unterstellt. Bei Hochleistenden Kühen kann die Menge an Rapskuchen auf 2,5 kg je Tag gesteigert werden, wenn die Fettkonzentration 130 g auf einen kg Rapskuchen nicht überschritten wird. Ration für 33 kg Milch
Rapskuchen ist in Rationen mit Grassilage bzw. Maissilage, wie auch in reinen Grassilagerationen hervorragend geeignet. Die hohen Mengen an Proteinen sind eine optimale Quelle zur Versorgung der Hochleistenden Milchkuh mit Aminosäuren. Ration für 30 kg Milch
Eigenmischungen In Eigenmischungen ist der Rapskuchen eine ideale Komponente sowohl als Eiweiß- als auch als Energieträger, vorzugsweise für einen Teilweisen oder völligen Ersatz anderer Eiweißträger. Eigenmischung für Milchkühe
Empfehlungen für Kälber und Jungrinder In der Kälber- und Jungrinderaufzucht ist der Rapskuchen aufgrund des hohen Energie- und Rohproteingehalts sehr gut geeignet. Die empfohlene Einsatzmengen sind von der Lebendmasse und der täglichen Zunahme der Tiere abhängig und liegen bei etwa 1 kg je Tier und Tag für Jungrinder und bei 0,5 kg für Kälber. Ration für Kälber (150 kg Lebendmasse, 900 g Zunahme je Tag)
Empfehlungen für die Rindermast Rapskuchen ist in der intensiven Rindermast besonders empfehlenswert. Die Einsatzmenge ist vom Lebendgewicht der Tiere und dem Zunahmeniveau abhängig und liegt zwischen 1 und 2 kg je Tier und Tag Ration für Mastbullen (400 kg Lebendmasse, 1400g Zunahme je Tag)
Hinweise für die Rapskuchenfütterung Rapskuchen möglichst zusammen mit anderen, geschmacklich ansprechenden Futtermitteln einsetzen und dabei Futtermittel mit Akzeptanzrisiken, wie Baumwollsaat-, Sonnenblumenextraktionsschrot oder Palmkernrückständen in Rationen und Mischungen mit Rapskuchen verwenden. Den Tieren Gelegenheit geben, sich besonders an fettreichen Rapskuchen zu gewöhnen. Die Anpassung der Pansenmikroben an das Rapsfett dauert ca. drei Wochen, so dass man zweckmäßigerweise in der ersten Woche ein Viertel der empfohlenen Menge, in der zweiten Woche die Hälfte, in der dritten Woche drei Viertel und erst ab der vierten Woche die gesamte empfohlene Menge einsetzt. Einhaltung der tiergruppenspezifischen Höchstmengen und deren Kontrolle: Kälber dürfen bezogen auf die Teile der Gesamtration höchstens 10% Rapskuchenanteil, Milchkühen und Mastrindern höchstens 20% erhalten. |
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